Bei dieser großflächigen Plakatwand handelt es sich vermutlich um staatliche Propaganda, wie sie zu Zeiten des Kalten Krieges auf beiden Seiten der Mauer zum Einsatz kam. Der Text lautet: "Westberlin darf nicht der Politik der Atomrüstung und der Unterstützung des Krieges der USA in Vietnam unterworfen sein". Die Plakatwand war so ausgerichtet, dass sie den Besuchern der Aussichtsplattform am Checkpoint Charlie ins Auge sprang. [Bildrechte: Ludger Hecking, Havixbeck]

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Bilddaten

Aufnahmezeit: 1966
Aufgenommen in: Checkpoint Charlie, BE, Deutschland Suche nach Region: Deutschland - Suche nach Region: Berlin
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1 Kommentare

  • Henrik Petersen 05.09.2016, 01:17 Uhr

    Bei der Plakatwand handelt es sich um DDR-Propaganda, die darauf zielte die politische Meinung in der Bundesrepublik und in Berlin-West zu beeinflussen. Das erkennt man ganz schnell an der, im Westen fehlerhaften Schreibweise von Berlin, das in der DDR permanent als Westberlin bezeichnet wurde. Im DDR-Duktus richtig, im Westen hieß die Stadt Berlin - und gemeint war der Westen - oder auch Berlin (West). In der Schule gerade noch so akzeptiert, aber nur schriftlich, war West-Berlin. Wehe man sagte das mündlich, das gab Krach mit den Lehrern.

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